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	Kommentare zu: Marketing für die Schublade	</title>
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	<description>Gedächtnisspeicher zu eigenen Lektüren</description>
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		<title>
		Von: Jahrestag Null Zwei - Peter liest ...		</title>
		<link>https://www.peter-liest.de/marketing-fuer-die-schublade/#comment-340</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jahrestag Null Zwei - Peter liest ...]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2018 15:42:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Beiläufigkeiten. Bei weitem hat kein Artikel im letzten Jahr mehr Leser gefunden als mein Beitrag Marketing für die Schublade. Darin äußerte ich mich etwas nachdenklich und skeptisch zum neu gestarteten Preis der [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Beiläufigkeiten. Bei weitem hat kein Artikel im letzten Jahr mehr Leser gefunden als mein Beitrag Marketing für die Schublade. Darin äußerte ich mich etwas nachdenklich und skeptisch zum neu gestarteten Preis der [&#8230;]</p>
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		<title>
		Von: Peter Peters		</title>
		<link>https://www.peter-liest.de/marketing-fuer-die-schublade/#comment-119</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2016 10:00:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielen Dank, Tobias, für deinen Kommentar und deine erläuternden Anmerkungen.
Nicht zuletzt aufgrund der Plausibilität deiner Ausführungen, ist dem nicht viel hinzuzufügen. Ich möchte nur auf einen Aspekt hinweisen, der sich in der Diskussion um meinen Beitrag wie ein roter Faden zieht. Darin habe ich von auffallenden Personalunionen gesprochen, die an der Schnittstelle zwischen Literaturbetrieb und Literaturbloggern gerade in den letzten Monaten deutlich wurden. Diese Aussage war kein Vorwurf (!!!), sondern eine Feststellung. Vielleicht habe ich den Fehler gemacht, sie nicht detailliert genug ausgeführt zu haben. Ich befürchtete allerdings, dass der ohnehin schon lange Beitrag dadurch auf unnötige Weise noch länger geworden wäre. Ohnehin muss man nur den Verlinkungen folgen, um die Evidenz dieses Eindrucks nachvollziehen zu können. Wenn nun aber hier in den Kommentaren oder auf Facebook die eine oder der andere meint darauf insitieren zu müssen, dass dieser Umstand gerade auf sie oder auf ihn nicht zutrifft, so ist das im Einzelfall richtig, widerlegt aber nicht die Aussage. Das nicht sehen zu wollen, konsterniert mich.
Es ist mir schon fast peinlich, immer wieder wiederholen zu müssen, dass ich dem Projekt viel Erfolg wünsche. Ich tu es aber gerne.
Nochmals Dank und viele Grüße!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank, Tobias, für deinen Kommentar und deine erläuternden Anmerkungen.<br />
Nicht zuletzt aufgrund der Plausibilität deiner Ausführungen, ist dem nicht viel hinzuzufügen. Ich möchte nur auf einen Aspekt hinweisen, der sich in der Diskussion um meinen Beitrag wie ein roter Faden zieht. Darin habe ich von auffallenden Personalunionen gesprochen, die an der Schnittstelle zwischen Literaturbetrieb und Literaturbloggern gerade in den letzten Monaten deutlich wurden. Diese Aussage war kein Vorwurf (!!!), sondern eine Feststellung. Vielleicht habe ich den Fehler gemacht, sie nicht detailliert genug ausgeführt zu haben. Ich befürchtete allerdings, dass der ohnehin schon lange Beitrag dadurch auf unnötige Weise noch länger geworden wäre. Ohnehin muss man nur den Verlinkungen folgen, um die Evidenz dieses Eindrucks nachvollziehen zu können. Wenn nun aber hier in den Kommentaren oder auf Facebook die eine oder der andere meint darauf insitieren zu müssen, dass dieser Umstand gerade auf sie oder auf ihn nicht zutrifft, so ist das im Einzelfall richtig, widerlegt aber nicht die Aussage. Das nicht sehen zu wollen, konsterniert mich.<br />
Es ist mir schon fast peinlich, immer wieder wiederholen zu müssen, dass ich dem Projekt viel Erfolg wünsche. Ich tu es aber gerne.<br />
Nochmals Dank und viele Grüße!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Peter Peters		</title>
		<link>https://www.peter-liest.de/marketing-fuer-die-schublade/#comment-118</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2016 09:40:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.peter-liest.de/marketing-fuer-die-schublade/#comment-116&quot;&gt;bersarin&lt;/a&gt;.

Danke für deinen Kommentar. Ich sehe sehr viel Übereinstimmung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.peter-liest.de/marketing-fuer-die-schublade/#comment-116">bersarin</a>.</p>
<p>Danke für deinen Kommentar. Ich sehe sehr viel Übereinstimmung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tobias		</title>
		<link>https://www.peter-liest.de/marketing-fuer-die-schublade/#comment-117</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tobias]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2016 18:56:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Peter,

Blogbuster hätte nie das Licht der Welt erblickt, wenn wir keinen Verlag gefunden hätten, der die Idee gut findet und Vertrauen hat, das der Wettbewerb auch  professionell  umgesetzt wird. Wenn ich Klett-Cotta gänzlich unbekannte Namen und Blogs präsentiert hätte, wären sie sicherlich nicht  mit eingestiegen. Mit der aktuellen Mischung aus erfahrenen, reichweitenstarken Blogs und Bloggern, die nicht zu den üblichen Verdächtigen gehören, wie Mareike, Tabhita, Gerrit, Sarah, Petra, Katharina und Ilja , konnten wir aber die Partner, die für die Realisation dieses Projektes wichtig sind, überzeugen. 

Ich finde, dass wir eine spannende Gruppe an Blogs zusammenbekommen haben und bin sicher, das wir mit diesem Team zeigen können, dass wir der Aufgabe gewachsen sind. 

Vielleicht hast Du im nächsten Jahr ja auch Lust mitzumachen.

Liebe Grüße 
Tobias]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Peter,</p>
<p>Blogbuster hätte nie das Licht der Welt erblickt, wenn wir keinen Verlag gefunden hätten, der die Idee gut findet und Vertrauen hat, das der Wettbewerb auch  professionell  umgesetzt wird. Wenn ich Klett-Cotta gänzlich unbekannte Namen und Blogs präsentiert hätte, wären sie sicherlich nicht  mit eingestiegen. Mit der aktuellen Mischung aus erfahrenen, reichweitenstarken Blogs und Bloggern, die nicht zu den üblichen Verdächtigen gehören, wie Mareike, Tabhita, Gerrit, Sarah, Petra, Katharina und Ilja , konnten wir aber die Partner, die für die Realisation dieses Projektes wichtig sind, überzeugen. </p>
<p>Ich finde, dass wir eine spannende Gruppe an Blogs zusammenbekommen haben und bin sicher, das wir mit diesem Team zeigen können, dass wir der Aufgabe gewachsen sind. </p>
<p>Vielleicht hast Du im nächsten Jahr ja auch Lust mitzumachen.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Tobias</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: bersarin		</title>
		<link>https://www.peter-liest.de/marketing-fuer-die-schublade/#comment-116</link>

		<dc:creator><![CDATA[bersarin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2016 16:33:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man muß den Preis als das nehmen, was er ist: der (legitime) Versuch eines Verlages, eine gewisse Aufmerksamkeit zu erzeugen und unbekannte bzw. neue Autoren zu finden. Als Idee nicht dumm. Das spart zudem den Lektor im Haus. (Davon ab, daß ich bei vielen Verlagen mittlerweile bezweifle, ob es dort lesende Lektoren gibt und ob es von den Themen nicht vielmehr darum geht, marktgängige Literatur zu produzieren. Zum Markte drängt’s, am Markte hängt’s. Weshalb das Lektorat in vielen Fällen eben eine Marketing-Abteilung ist.) 

Mich als Kultur-Blogger interessiert das Projekt nur am Rande, sozusagen als soziales Phänomen, aber man sollte es mit offenem Sinn betrachten und wie allem Neuen eine Chance geben: Es zählt am Ende das, was rauskommt. Vielleicht ist es etwas Gutes. Und am Ende macht bei der Fülle an Literaturpreisen einer mehr oder weniger den Kohl nicht fett.

Für Absolut Beginners kann es eine Chance bedeuten. Warum also nicht? Man muß abwarten, wie sich dieses Projekt entwickelt. Wobei ich einige Deiner Abers nachvollziehen kann. Es sind die Überlegungen mit Bedacht ausgeführt, ohne bedächtig zu sein.

&lt;i&gt;„Des Weiteren würde ich mir trotz meiner literarisch geprägten Berufsbiographie nicht anmaßen wollen, die Aufgabe eines Gutachters, Agenten oder Lektors angemessen übernehmen zu können. In diesem Zusammenhang fällt mir da eher Schusters Leisten ein.“&lt;/i&gt;

Das sehe ich ähnlich. Andererseits kann bei all der Sommerhauspäterraketenangeldenhalsfraugitarrenvordemfestliteratur so viel dann auch wieder nicht schief gehen. Die großen Literaturdebatten und ästhetische Dispute sind vorbei, die Literatur ist plural geworden, wenngleich eingeschworen auf einen oft biederen Realismus, für jeden ist was dabei, gut ist, was gefällt und sich verkauft. Sperriges, gar ästhetisch Avanciertes in der Form hat es schwer. Wer heute einen Text wie „Finnegans Wake“ oder &quot;Der Mann ohne Eigenschaften&quot; beim Lektor abgäbe, ginge wohl als Spinner durch. Tatsächlich in der Qualität sichtend sich mit Literatur zu beschäftigen, setzt zudem nicht bloß einen ausgebildeten Geschmack (übrigens geschult vor allem an den oft verschmähten Klassikern) und Gespür für Sprache voraus, sondern ebenso, daß unterschiedliche ästhetische Theorien gewußt würden. Werden sie aber oft nicht. Der kluge Literaturkritiker Hubert Winkels wies darauf in einem seiner Bücher mal hin. Kein schlechter Einwand, wie ich fand.  

Frei nach Foucaults Idee, ein Jahr ohne Autorennamen einzuführen, wäre ich übrigens dafür: daß bei Verlagen, bei Bachmann und bei Preisen nur die Texte eingereicht würden. Ohne Name, ohne Geschlecht, ohne Nationalität. (Aber am Marketinggedanken würde auch das nichts ändern: ins Programm kommt, was sich verkauft und das herrschende Schema bedient.)

Aber egal wie: warten wir ab, was bei diesem Preis geschieht. Zumindest ist es vom Marketing her ein kluger Zug sich Denis Scheck ins Boot zu holen. Das nötigt von der merkantilen Orga genommen Respekt ab.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man muß den Preis als das nehmen, was er ist: der (legitime) Versuch eines Verlages, eine gewisse Aufmerksamkeit zu erzeugen und unbekannte bzw. neue Autoren zu finden. Als Idee nicht dumm. Das spart zudem den Lektor im Haus. (Davon ab, daß ich bei vielen Verlagen mittlerweile bezweifle, ob es dort lesende Lektoren gibt und ob es von den Themen nicht vielmehr darum geht, marktgängige Literatur zu produzieren. Zum Markte drängt’s, am Markte hängt’s. Weshalb das Lektorat in vielen Fällen eben eine Marketing-Abteilung ist.) </p>
<p>Mich als Kultur-Blogger interessiert das Projekt nur am Rande, sozusagen als soziales Phänomen, aber man sollte es mit offenem Sinn betrachten und wie allem Neuen eine Chance geben: Es zählt am Ende das, was rauskommt. Vielleicht ist es etwas Gutes. Und am Ende macht bei der Fülle an Literaturpreisen einer mehr oder weniger den Kohl nicht fett.</p>
<p>Für Absolut Beginners kann es eine Chance bedeuten. Warum also nicht? Man muß abwarten, wie sich dieses Projekt entwickelt. Wobei ich einige Deiner Abers nachvollziehen kann. Es sind die Überlegungen mit Bedacht ausgeführt, ohne bedächtig zu sein.</p>
<p><i>„Des Weiteren würde ich mir trotz meiner literarisch geprägten Berufsbiographie nicht anmaßen wollen, die Aufgabe eines Gutachters, Agenten oder Lektors angemessen übernehmen zu können. In diesem Zusammenhang fällt mir da eher Schusters Leisten ein.“</i></p>
<p>Das sehe ich ähnlich. Andererseits kann bei all der Sommerhauspäterraketenangeldenhalsfraugitarrenvordemfestliteratur so viel dann auch wieder nicht schief gehen. Die großen Literaturdebatten und ästhetische Dispute sind vorbei, die Literatur ist plural geworden, wenngleich eingeschworen auf einen oft biederen Realismus, für jeden ist was dabei, gut ist, was gefällt und sich verkauft. Sperriges, gar ästhetisch Avanciertes in der Form hat es schwer. Wer heute einen Text wie „Finnegans Wake“ oder &#8222;Der Mann ohne Eigenschaften&#8220; beim Lektor abgäbe, ginge wohl als Spinner durch. Tatsächlich in der Qualität sichtend sich mit Literatur zu beschäftigen, setzt zudem nicht bloß einen ausgebildeten Geschmack (übrigens geschult vor allem an den oft verschmähten Klassikern) und Gespür für Sprache voraus, sondern ebenso, daß unterschiedliche ästhetische Theorien gewußt würden. Werden sie aber oft nicht. Der kluge Literaturkritiker Hubert Winkels wies darauf in einem seiner Bücher mal hin. Kein schlechter Einwand, wie ich fand.  </p>
<p>Frei nach Foucaults Idee, ein Jahr ohne Autorennamen einzuführen, wäre ich übrigens dafür: daß bei Verlagen, bei Bachmann und bei Preisen nur die Texte eingereicht würden. Ohne Name, ohne Geschlecht, ohne Nationalität. (Aber am Marketinggedanken würde auch das nichts ändern: ins Programm kommt, was sich verkauft und das herrschende Schema bedient.)</p>
<p>Aber egal wie: warten wir ab, was bei diesem Preis geschieht. Zumindest ist es vom Marketing her ein kluger Zug sich Denis Scheck ins Boot zu holen. Das nötigt von der merkantilen Orga genommen Respekt ab.</p>
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