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Aktuelle Beiträge
Christoph Hein: Das Narrenschiff
Sollte die Erinnerung nicht trügen, so war es ein Leserkommentar auf der Verlagsseite von Suhrkamp selbst, der seine eigenen Leseeindrücke lapidar mitteilte: „Das Narrenschiff“ sei eines der langweiligsten Bücher gewesen, das er (ich glaube mich zu erinnern, dass es ein…
Eugen Ruge: Pompeji oder Die fünf Reden des Jowna
Im Februar 62 n. Chr. kam es in Pompeji zu einem furchtbaren Erdbeben. Große Teile der Stadt müssen danach in Trümmern gelegen haben. So zumindest vermerkt es Tacitus in seinen „Annalen“ so ganz nebenher, beinahe so, als sei es keiner…
Christoph Hein: Unterm Staub der Zeit
„Ja, Daniel“, sagte er, „jetzt gehörst du dazu. Endlich.“ Es sind die Worte eines Vaters. Sie sind voller Hoffnung, vom Ende her betrachtet voller Illusion. Aber er scheint daran zu glauben, ist es doch schon der zweite Sohn, den er…
George Saunders: Bei Regen in einem Teich schwimmen
Sachbücher über das Lesen und Schreiben von Literatur werden selten zu Bestsellern. Das ist im Falle von George Saunders‘ Bei Regen in einem Teich schwimmen sehr zu bedauern, wie gleich vorweggeschickt werden soll. Niemand Geringerer als Daniel Kehlmann lobte vor rund einem Jahr, als das Buch auf Deutsch noch nicht…
Robert Menasse: Die Erweiterung
Geschichte ist der größte historische Irrtum.(Robert Menasse: Die Erweiterung) Diarrhö! Zustand: akut; tendenziell letal. Ursache: politische Hasenfüßigkeit, Intriganz und Versagen. Die europäische Idee, ihre Institutionalisierung in den Strukturen der EU und ihre vielfältigen Erweiterungsprojekte haben Durchfall. So zumindest kann man Robert Menasses Roman Die Erweiterung lesen, wenn man vom Ende…
Regina Esser-Palm: Yoginis
Anmerkungen zu Literatur aus nächster Nähe Keiner „Gewinnerzielungsabsicht“ zu folgen, gehört von Beginn an zu meiner Rezensionspraxis und zum Grundprinzip meines Blogs. Es gibt keine Affiliate-Links, es gibt keine Werbung, welcher Art auch immer. Zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplare werden in der Beitragsübersicht als solche gekennzeichnet. Die Inhalte der Beiträge, und…
Denn ich, ohne Bücher,
bin nicht ich.
Christa Wolf
weitere Beiträge
Theodor Fontane: Unwiederbringlich
Unwiederbringlich gehört nicht zu den bekannten Romanen Fontanes. Stammte er nicht aus dessen Feder und würde er nicht getragen von den die Zeiten überdauernden und in den schulischen Kanon des Deutschunterrichts eingegangenen Romanen wie Irrungen, Wirrungen oder Frau Jenny Treibel oder auch Effi Briest, so…
Johann Wolfgang von Goethe: Gingo Biloba
Johann Wolfgang von Goethe: Gingo Biloba Dieses Baum‘s Blatt, der von Osten Meinem Garten anvertraut, Giebt geheimen Sinn zu kosten, Wie’s den Wissenden erbaut. Ist es Ein lebendig Wesen? Das sich in sich selbst getrennt, Sind es zwei? die sich erlesen, Daß man sie als…
Dirk Kurbjuweit: Die Freiheit der Emma Herwegh
Fragt man jemanden, der gerade vorübergeht, welches Gedenkjahr wir in diesem Jahr in Deutschland feiern, so wird, insofern man überhaupt eine Antwort erhält, wohl auf die Reformation und auf Martin Luther hingewiesen werden. Hierzulande denkt man die Reformation als identitätsstiftendes Ereignis, auf religiöser, auf nationaler…
Über mich
Ein bisschen zur Person
Es war wahrscheinlich naiv anzunehmen, der Blog solle nur „aus sich heraus“ bestehen, es gehe nur um die Literatur, die hinter den Beiträgen stehende Person sei vollkommen belanglos, uninteressant und könne weithin unsichtbar bleiben. Er, der Blog, brauche also keine Informationen zu seinem Urheber, außer die natürlich, die aus rechtlichen…
Jahrestag Null Zwei
Das zweite Jahr war anders, irgendwie. Ausschärfender, nüchterner, vielleicht verhaltener, wenn es um die Bloginhalte ging, routinierter, vielleicht gleichgültiger, wenn die Bloggestaltung ins Blickfeld geriet. Manches gelang, manches nicht, manches steht aus. Ein Rückblick, ein Geburtstag. Erinnerungen täuschen manchmal schon nach kurzer Zeit. Meinen ersten Post vor zwei Jahren hatte…
Jahrestag Null Eins
Am 15. August des letzten Jahres postete ich meinen ersten Beitrag in meinem Blog, eine Rezension zu Ulrich Woelks Krimi „Pfingstopfer“. Seither ist einiges passiert, Erhofftes, Erwartetes, Erwünschtes, Unerwartetes, Unerwünschtes, das es verdient, nicht zu schnell in den sich anhäufenden Erinnerungen zu verblassen. Eine kurze, aber etwas weitere Vorgeschichte Vor…


